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Krones spürt starke Belebung


23.07.2010
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Kaufempfehlungen der Experten von "TradeCentre.de" für die Krones-Aktie (ISIN DE0006335003 / WKN 633500) im letzten Jahr bei Kursen um 25 Euro und 32 Euro haben sich ausgezahlt.

Der Anlagenbauer aus Neutraubling bei Regensburg habe die Trendwende längst eingeläutet. Seit ein paar Quartalen würden die Ordereingänge wieder ansteigen. Im ersten Quartal habe dieser 550 Millionen Euro betragen. Der positive Trend habe sich im zweiten Quartal fortgesetzt und liege über dem Niveau der Startperiode. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Hans-Jürgen Thaus, sage den Experten im Hintergrundgespräch: "Die Belebung in unserem Geschäft ging deutlich schneller als von uns erwartet und wir haben bis Ende dieses Jahres eine hohe Visibilität. Unsere Auslastung ist in allen Bereichen sehr gut". Entwarnung wolle Thaus dennoch nicht geben. "Vordergründig ist die Krise vorbei. Es gibt keinen Grund übermütig zu werden".

Grund für die Zurückhaltung sei beispielsweise, dass der amerikanische Markt weiterhin schwach sei. Auch der erstarkte Dollar helfe an dieser Stelle nicht. "Niemand investiert nur weil die Währung schwach ist. Wir profitieren sicherlich von einem schwachen Euro, der unsere Anlagen im Wettbewerb stärkt". Derzeit lebe das Unternehmen von einer gigantischen Nachfrage aus China. "Das Niveau ist sehr hoch. Wir können nicht davon ausgehen, dass dieses Level gehalten wird". Die Nachfrage aus dem Reich der Mitte sei durch das immense Konjunkturprogramm der Chinesen zusätzlich befeuert worden, weshalb Krones in China künftig nur schwer Zuwächse einfahren könne. Der Anteil der Umsatzerlöse aus China sei inzwischen sogar höher als aus den USA. Sehr erfreulich entwickle sich auch das Geschäft in Afrika, im arabischen Raum und in restlichem Asien, sowie in vielen Teilen Europas.

Für das Gesamtjahr habe das Unternehmen bisher einen Umsatzzuwachs von fünf bis 15 Prozent in Aussicht gestellt. "Wir erwarten nunmehr ein Plus zwischen zehn und 15 Prozent", so Thaus. Laufe das Geschäft weiter wie bisher, sei das Erreichen der oberen Bandbreite sehr wahrscheinlich, ergänze der Co-CEO. Das würde einem Umsatz von mehr als 2,1 Milliarden Euro entsprechen. Der zweithöchste Umsatz in der Geschichte von Krones. Einst habe Thaus gegenüber den Experten eine Vorsteuermarge von bis zu drei Prozent für diesen Turnus in Aussicht gestellt. Hier dürfte mehr drin sein. Nach den Berechnungen der Experten dürfte sich die EBT-Marge auf mindestens 3,5 Prozent belaufen.


Vor dem Zugriff des Fiskus würden die über 10.000 Mitarbeiter circa 75 Millionen Euro verdienen. Aufgrund der Verluste in 2009 werde die Steuerquote etwas geringer sein als in anderen Jahren. Unterstelle man eine Quote von 25 Prozent, würden netto zwischen 55 und 60 Millionen Euro in der Kasse klingeln. Das würde einem Ergebnis je Aktie von 1,80 Euro entsprechen. Mit diesen Erwartungen könne Thaus gut leben. Werde der Bär erlegt, solle in etwa ein Viertel davon als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Der Free Cashflow werde auch in 2010 wieder positiv ausfallen. Die Investitionen würden gegenüber den Vorjahren auf circa 50 Millionen Euro deutlich sinken. Dennoch erwarte der Vorstand einen geringeren Free Cashflow als in 2009. Wachstum binde Kapital in Forderungen und Vorräten und bremse den Cashflow ein.

Perspektivisch sei es das Ziel, bis 2012 wieder mit EBT-Margen von sieben Prozent zu wirtschaften. 2011 dürften sich die Margen erneut verbessern. Für eine Aussage zur Umsatzentwicklung im kommenden Jahr sei es viel zu früh. Nach dem starken Zuwachs in 2010 dürfte sich das Wachstum etwas einbremsen. "Aus heutiger Sicht ist die Stimmung für 2011 positiv". Vieles hänge auch vom weiteren Verlauf der Konjunktur ab. Krones arbeite eifrig dran, die Firma flexibler und effizienter aufzustellen und Prozesse zu optimieren.

"Wir müssen besser auf Krisen und auf die Volatilität der Märkte vorbereitet sein und um unsere Margen zu steigern, setzen wir entsprechende Programme um, zumal der Preisruck nach wie vor hoch ist", erkläre Thaus. Zu alten Rekordmargen auf Bruttobasis werde Krones nicht mehr zurückkehren. "Aus diesem Grund müssen wir Strukturen verbessern, weil wir unsere Ziele bei Umsatz- und Kapitalrendite nicht aus den Augen verloren haben und diese schnell wieder erreichen wollen".

Die Kaufempfehlungen der Experten von "TradeCentre.de" für die Krones-Aktie im letzten Jahr bei Kursen um 25 Euro und auch 32 Euro haben sich ausgezahlt. Aktuell würden die Anteilsscheine 40 Euro kosten. Das Papier habe Luft nach oben. Positive Nachrichten dürften beflügeln. Vorausgesetzt die Märkte würden stabil bleiben, sollten bis Jahresende Kurse um 50 Euro drin sein. (Analyse vom 23.07.2010) (23.07.2010/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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